Initiative Wilhelmstraße 26 + 28
Photovoltaik für Wohnungseigentümergemeinschaft
Wir machen aus Möglichkeiten Tatsächlichkeiten



Ist es möglich auf Wohnanlagen eine Photovoltaikanlage mit gerechter Verteilung für alle Eigentümer und Bewohner zu installieren?

Ja es ist machbar. Wir, 1 Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG, 2 Häuser, mit insgesamt 24 Eigentümern haben es geschafft. Das Mieterstrommodell hat es uns ermöglicht.

Das war unsere Intention: Wer unsere Zukunft ernsthaft gestalten will, muss lernen "Selbst zu Denken" und aktiv werden. Denn wir dürfen den Profiteuren, Lobbyisten, Apokalyptikern und Heilsversprechern nicht mehr unser Gehör schenken und die Zukunft überlassen. Am 29.01.2025 haben wir mit der Installtion begonnen, am 10.02.2025 war der Aufbau der PV Anlagen für beider Häuser abgeschlossen. Spätestens im März wird uns die konkurrenzlose Energiequelle Sonne entlasten und uns von den "Männern, die die Welt verbrennen" unabhängiger machen. Das Leugnen oder Schönreden überlassen wir den Anderen.

Das war unser Prozess: Wir sind, richtig ausgedrückt, waren keine Spezialisten auf diesem Gebiet. Unsere Motivation waren nicht primär die Tatsachen Klima, Erderwärmung, Co² Reduktion, Verschmutzung, etc. Wir wollen einfach nur einen Betrag für die Zukunft leisten.

Phase 1: Schritt für Schritt zu den Angeboten
  1. Ermittlung der Verbrauchszahlen
  2. Grundrisserstellung der Gebäude | Dächer
  3. Projektverfolgung | Transparenz | Erstellung einer Cloud
  4. Fremdkompetenz | Erfahrungsaustausch
  5. Erstellung von Ausschreibungsunterlagen
  6. Einholung der Angebote | Auswertung
Phase 2: Schritt für Schritt zur Entscheidung
  1. Entscheidungsgrundlagen für Eigentümerversammlung
  2. Mieterstrommodell | Information und Auswahl geeigneter Partner
  3. Finanzierung
  4. Sondereigentümerversammlung | Freigabe zur Umsetzung
Phase 3: Schritt für Schritt zur Umsetzung
  1. Auftragsvergabe PV Anlage + Mieterstrommodell
  2. Projektsteuerung | Qualitätskontrolle | Rechnungsprüfung
Wir installieren 25,81 und 29,32 kWp, jeweils mit Speicher, und decken damit ca. 75-80% unseres Allgemein- und Verbrauchstroms. Das ist möglich geworden, weil wir uns als Eigentümer einig waren und der Gesetzgeber seit 2023 es ermöglicht hat, dass Wohngemeinschaften dies in dem sogenannten Mieterstrommodell korrekt, fair und nachvollziehbar abrechnen können. Das gilt für Eigentümer die selbst darin wohnen, als auch für Mieter, jeder kann davon profitieren. 

Allerdings, bis zur Auftragsvergabe, hat es ein Jahr an Vorbereitungen gedauert. Die erste Herausforderung war das Zahlenmaterial zusammenzustellen und aussagefähig zu machen. Dann die Besonderheiten der Gebäude zu berücksichtigen und Lösungen zu erarbeiten. So haben wir zum Beispiel ein sogenanntes Schmetterlingsdach mit 3% und 5% Neigung und Intensivbegrünung. Bei diesen Neigungswinkeln, in Verbindung mit Intensivbegrünung, winkten viele Solateure und Gestell Hersteller ab. Die Intensivbegrünung musste natürlich erhalten bleiben, weil sie Bestandteil der Baugenehmigung war. Also war die Herausforderung Firmen zu finden, die in dem Bereich bereits Erfahrung hatten. Des Weiteren hat uns das Thema Speichertechnologie intensiv beschäftigt, weil die Entwicklungen von Batterien derzeit im Fluss sind, und man hier vieles falsch machen kann.

Nach den Mühen der Berge und Täler kamen die Mühen der Ebene. Eine etwas größere Herausforderung war Unternehmen mit den entsprechenden Kompetenzen zu finden die zu uns passen, denen wir unser Vertrauen schenken konnten und die bereits in dieser Komplexität Erfahrungen haben.

Was haben wir gelernt: In Wahrheit ist die Sache mit der Energieversorgung der Zukunft und dem Klima recht einfach. Die Sonne bietet uns alles im Überfluss, was wir als Menschheit brauchen. Wäre da nicht der massive, unablässige Widerstand derjenigen, die weiterhin Zeug verbrennen und damit viel Geld verdienen.

Wir haben es für uns getan und es ist ein "sau gutes" Gefühl. Ab 2025 arbeitet die Sonne für uns, 2025 wird ein gutes Jahr.